Privatinsolvenz – Abschluss und zugleich neuer Anfang

Schnell kann es passieren. Gerade war die Welt noch in Ordnung. Familie, Kinder, Haus, Glück. Dann auf einmal: Dein Ehepartner wird krank und kann nicht mehr arbeiten, Du hast Dich einfach finanziell übernommen oder Du  wirst als Bürge in Anspruch genommen. Manchmal führen auch Schulden beim Finanzamt in die Privatinsolvenz. Aus all diesen Situationen kann sich eine finanzielle Krise entwickeln. Es sind also mehr Rechnungen offen, als Du bezahlen kannst. Im Mittelalter hättest Du noch befürchten müssen, deshalb in den Hungerturm gesperrt zu werden. Die Situation hat sich glücklicherweise verbessert. Inzwischen kann jeder, der zahlungsunfähig wird, Privatinsolvenz beantragen. Nach Ablauf der Wohlverhaltensphase wird Dir dann vom Insolvenzgericht die sogenannte Restschuldbefreiung erteilt. Wertvolle Tipps zum erfolgreichen Aufbau eines passiven Geschäftsbetriebes mit einer UG und detaillierte Beschreibungen aller behördlichen Schritte findest Du in meinem Buch „Passiv Geld verdienen mit einer UG (Unternehmergesellschaft) haftungsbeschränkt“. Alle darin beschriebenen Schritte sind praxiserprobt, leicht verständlich formuliert und kompakt gehalten.


Voraussetzung für Privatinsolvenz

Die Privatinsolvenz heißt im Juristendeutsch „Verbraucherinsolvenzverfahren“. Das ist ein vereinfachtes Verfahren. Es steht Bürgern offen, die nicht selbständig wirtschaftlich tätig sind. Da das Verfahren einfacher als die sogenannte Regelinsolvenz (auch Firmeninsolvenz) ist, kostet es auch weniger.

Wenn Du also ein Gewerbe betreibst, gelten für Dich die „normalen“ Regeln des Insolvenzverfahrens. Als Gewerbetreibender kannst Du die Privatinsolvenz also erst wählen, wenn Du

  • Dein Gewerbe zuvor vollständig aufgibst,
  • Deine Vermögensverhältnisse überschaubar sind (maximal 19 Gläubiger),
  • Du ehemaligen Arbeitnehmern kein Geld aus den Arbeitsverhältnissen schuldest,
  • Du der Sozialversicherung nichts schuldest und
  • dem Finanzamt keine Lohnsteuer schuldest.

Ablauf Insolvenzverfahren

Das Verbraucherinsolvenzverfahren gliedert sich in drei Abschnitte:

  1. einen außergerichtlichen Einigungsversuch zwischen Dir und Deinen Gläubigern mit einem Schuldenbereinigungsplan,
  2. ggf. das gerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren mit einem Schuldenbereinigungsplan und
  3. die Eröffnung des förmlichen vereinfachten Insolvenzverfahrens.

Das Insolvenzverfahren wird eröffnet, wenn ein Einigungsversuch stattgefunden hat, der Schuldner zahlungsunfähig ist und die Verfahrenskosten gedeckt sind. Eine weitere Voraussetzung für die Privatinsolvenz gibt es nicht.

Dem Insolvenzverfahren schließt sich in der Regel nach einer Wohlverhaltensphase das Verfahren der Restschuldbefreiung an. Dieses Verfahren ist aber unabhängig vom Insolvenzverfahren.

Verbraucherinsolvenz Kosten

Die Kosten einer Verbraucherinsolvenz setzen sich aus den Gerichtskosten und den Kosten für den Treuhänder zusammen.

Im ersten Jahr muss auch der vorläufige Insolvenzverwalter bezahlt werden. Dessen Honorar steht nicht in absoluten Beträgen fest. Es richtet sich nach der Größe der Insolvenzmasse, die er verwaltet. Davon bekommt er 40 Prozent. Bei größeren Insolvenzmassen sinkt dieser Anteil.

Die Gerichtskosten betragen mindestens 800 Euro bei wenigen Gläubigern und bis zu 1.600 Euro bei einer größeren Gläubigeranzahl. Die Gerichtskosten können auch gestundet und erst nach der Restschuldbefreiung gezahlt werden.

Während der Wohlverhaltensphase muss der Treuhänder auch bezahlt werden. Sein Honorar beträgt fünf Prozent der von ihm zu verteilenden Masse, mindestens aber 100 Euro plus Mehrwertsteuer pro Jahr. Diese Kosten fallen während der gesamten Wohlverhaltensphase an.

Insolvenz England

Einige Schuldner fragen sich, ob sich nicht Kosten sparen lassen, wenn sie z.B. Insolvenz in England beantragen. In der Tat kannst Du auch als Deutscher in England ein Insolvenzverfahren durchlaufen. Das geht aber nur, wenn Du dort schon seit drei Monaten wohnst. Außerdem musst Du dort fest angestellt arbeiten und Deinen Lebensmittelpunkt haben.

Einigungsverfahren – Zusammenarbeit mit Schuldenberater

Bevor Du beim Gericht einen Insolvenzantrag stellen kannst, musst Du zunächst versuchen, Dich außergerichtlich mit Deinen Gläubigern zu einigen. Die Verhandlungen mit den Gläubigern müssen ernsthaft geführt werden. Unverbindliche Gespräche reichen nicht aus.

Eine außergerichtliche Schuldenbereinigung kommt allerdings nur dann zustande, wenn alle Gläubiger Deinem Schuldenbereinigungsplan zustimmen.

Wenn Du nicht selbst einen Insolvenzantrag stellst, kann auch ein Gläubiger gegen Dich Privatinsolvenz beantragen. Um Restschuldbefreiung erlangen zu können, musst Du allerdings auch selbst einen Insolvenzantrag über Dein Vermögen stellen. Daher musst Du auch in diesem Fall eines fremden Insolvenzantrags zunächst einen Einigungsversuch mit Deinen Gläubigern vornehmen.

Der außergerichtliche Einigungsversuch sollte nach den Plänen der Bundesregierung eigentlich abgeschafft werden, wenn er offensichtlich aussichtslos ist. Diese Gesetzesänderung wurde allerdings vom Bundestag abgelehnt.

Außergerichtliche Schuldenbereinigung Muster

Sofern Du es schaffst, Dich mit Deinen Gläubigern außergerichtlich zu einigen, schießt Ihr hierüber einen Vertrag ab. Dieser mehrseitige Vertrag hat die Wirkungen eines Vergleichs vor einem Gericht.

Grundlage einer solchen Schuldenbereinigung ohne Insolvenzverfahren ist der von Dir mit einem Schuldenberater erarbeite Schuldenbereinigungsplan.

Ein einheitliches Muster für eine außergerichtliche Schuldenbereinigung gibt es nicht. Möglich und nicht selten für die außergerichtliche Schuldenbereinigung ist ein Nullplan, bei dem keine Zahlungen an Gläubiger erfolgen.

In der Praxis orientieren sich die Stellen wie die Caritas an den Bedingungen für einen gerichtlichen Schuldenbereinigungsplan. Dieser enthält mindestens:

  • das Einkommen des Schuldners,
  • das Vermögen des Schuldners,
  • ein Verzeichnis der Gläubiger,
  • die offenen Forderungen,
  • einen konkreten Vorschlag für einen Schuldenbereinigungsplan und
  • Aussagen zur Behandlung von Bürgschaften, Pfandrechten und anderen Sicherheiten der Gläubiger.

Privatinsolvenz Finanzamt Schulden

Auch wenn Du beim Finanzamt umfangreiche Schulden hast, kann das eine Privatinsolvenz rechtfertigen. Auch bei Steuerschulden musst Du versuchen, Dich mit dem Gläubiger, also dem Land, zu dem das Finanzamt gehört, zu einigen.

Eine solche Einigung ist oft schwierig zu erzielen, weil die Überwachung der Planerfüllung aufwendig ist und von den Finanzämtern nur in wenigen Fällen geleistet werden kann. Daher stimmen die Finanzämter einem Schuldenbereinigungsplan nur im Ausnahmefall zu.

Kostenlose Schuldnerberatung

Eine außergerichtliche Schuldenbereinigung und bei Insolvenz Hilfe bieten Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen der Wohlfahrtsverbände, Kommunen und Verbraucherzentralen, also gemeinnützige und staatliche Schuldnerberatungsstellen an. Dazu gehört z.B. die Caritas Schuldenberatung.

Für die Privatinsolvenz ist diese Beratung kostenlos. Gelegentlich müssen Schuldner eine Pauschale für Kopien und Telefonate bezahlen. Diese Pauschale beträgt aber höchstens 50 Euro. Von daher empfehle ich, dass Du Dich von einer solchen gemeinnützigen Stelle beraten und vertreten lässt. Die Beratung findet immer in einem Büro vor Ort statt. Eine Privatinsolvenz online gibt es nicht.

Schuldenbereinigungsverfahren

Leider haben die gemeinnützigen Schuldenberater meistens lange Wartelisten. Oft dauert es mehrere Wochen oder gar Monate, bis Du einen Termin bekommst. Das Warten lohnt sich aber. Wenn eine einzelne Frage der Existenzsicherung gleich geklärt werden muss, kannst Du kurzfristig auch eine allgemeine Sprechstunde besuchen. Oft gibt es auch eine erste Schuldnerberatung kostenlos am Telefon.


Wertvolle Tipps zum erfolgreichen Aufbau eines passiven Geschäftsbetriebes mit einer UG und detaillierte Beschreibungen aller behördlichen Schritte findest Du in meinem Buch „Passiv Geld verdienen mit einer UG (Unternehmergesellschaft) haftungsbeschränkt. Alle darin beschriebenen Schritte sind praxiserprobt, leicht verständlich formuliert und kompakt gehalten.


Privatinsolvenz Anwalt oder Schuldnerberatung?

Inzwischen findet man im Internet oft Anzeigen, in denen auch kommerzielle Anbietern angeblich kostenlos eine Schuldnerberatung anbieten. Natürlich kann man für die Privatinsolvenz auch einen Rechtsanwalt beauftragen. Derartige kommerzielle Anbieter haben aber keine umfassenden kostenlosen Angebote. Allenfalls eine kostenlose Vorbesprechung. Wie sollte das auch funktionieren? Solche Angebote sind in der Regel unseriös und verzögern nur die außergerichtliche Schuldenbereinigung.

Zum Teil handelt es sich um eine Abzocke, bei der keinerlei Leistungen erbracht werden. Zum Anderen werden Schuldner oft nur mit Musterformularen versorgt, mit denen sie selbst in Verhandlung mit ihren Gläubigern treten sollen. Oft arbeiten solche kommerziellen Anbietern mit einem Privatinsolvenz-Rechtsanwalt zusammen. Wird im Rahmen einer Privatinsolvenz ein Anwalt tätig, fallen immer erhebliche Kosten an.

Internetverzeichnis der Beratungsstellen – Privatinsolvenz Forum

Ein bundesweites Verzeichnis aller Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen der Wohlfahrtsverbände, Kommunen und Verbraucherzentralen – auch als Schuldenforum bezeichnet – findest Du unter www.forum-schuldnerberatung.de.

Nach Versuch der Schuldenbereinigung Privatinsolvenz beantragen

Innerhalb von sechs Monaten nach diesem Einigungsversuch musst Du den Insolvenzantrag stellen, die Privatinsolvenz anmelden. Dafür benutzt Du ein Formblatt, dass Dir Dein Schuldenberater gibt. Dein Schuldenberater sagt Dir auch, bei welchem Amtsgericht Du den Antrag einreichen musst.

Dem Antrag an das Insolvenzgericht musst Du eine Kopie des gescheiterten Schuldenbereinigungsplans beifügen. Außerdem muss Dir der Schuldenberater bescheinigen, dass Du eine außergerichtliche Schuldenbereinigung mit Deinen Gläubigern versucht hast (Bescheinigung nach § 305 InsO).

Das Gericht entscheidet dann, ob vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens noch ein weiteres (gerichtliches) Schuldenbereinigungsverfahren durchzuführen ist. Hierzu wirst Du vom Gericht angehört. Das Gericht entscheidet nach seiner freien Überzeugung. Es kann unter anderem prüfen, ob Du Dich tatsächlich und eingehend vom Schuldnerberater beraten lassen hattest. Wie gesagt, es eine Privatinsolvenz online ist nicht ausreichend.

Die Privatinsolvenz setzt voraus, dass Du beim Amtsgericht an Deinem Wohnort bzw. in der Nähe Deines Wohnortes einen schriftlichen Antrag stellst.

Nachdem Du einen Insolvenzantrag gestellt hast, prüft das Gericht, ob die Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens vorliegen. Liegen die Voraussetzungen vor, eröffnet das Gericht das Insolvenzverfahren.

Sobald der Eröffnungsbeschluss in Kraft tritt, darfst Du als Schuldner nicht mehr über Dein Vermögen verfügen. Du darfst kein Geld von Deinem Konto abheben und z.B. Dein Auto nicht verkaufen. Dieses „Verwaltungs- und Verfügungsrecht“ geht auf den Insolvenzverwalter über.

Eigenverwaltung

Hiervon gibt es aber eine Ausnahme. Diese Ausnahme nennt man Eigenverwaltung. Bei einer Eigenverwaltung bist Du sozusagen Dein eigener Insolvenzverwalter und wirst lediglich von einem Sachwalter beaufsichtigt. Eine Eigenverwaltung ist allerdings bei einer Verbraucherinsolvenz nicht möglich.

Restschuldbefreiung  

Die Restschuldbefreiung bewirkt, dass Deine Schulden kraft Gerichtsbeschluss erlöschen. Sie wirkt gegen alle Gläubiger, egal ob sie beim Insolvenzverwalter Forderungen angemeldet hatten oder nicht.

Antrag Restschuldbefreiung

Das Gericht bringt Deine Schulden nur dann zum Erlöschen, wenn Du die Restschuldbefreiung beantragt hast. Normalerweise beantragst Du die Restschuldbefreiung mit dem Insolvenzantrag. Sollte das aus irgendeinem Grund nicht geschehen sein, muss Dich das Insolvenzgericht auf die Möglichkeit eines Restschuldbefreiungsantrags hinweisen. Innerhalb von zwei Wochen nach dem Hinweis kann dann noch der Antrag Restschuldbefreiung eingereicht werden. Seit dem 01.07.2014 prüft das Gericht bereits mit dem Insolvenzantrag, ob auch ein Antrag auf Restschuldbefreiung zulässig ist.


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Restschuldbefreiung Versagung

Der Antrag auf Restschuldbefreiung ist nicht zulässig, wenn Dir

  • in letzten zehn Jahren vor Antragstellung schon einmal Restschuldbefreiung erteilt wurde
  • in den letzten fünf Jahren eine Restschuldbefreiung versagt wurde
  • in letzten drei Jahren Restschuldbefreiung wegen Verletzung von Auskunftspflichten, unrichtigen Erklärungen oder Verletzung sonstiger Obliegenheiten versagt wurde; das gleiche gilt, wenn die Restschuldbefreiung nachträglich versagt wurde.

Stellt das Gericht ein solches Hindernis für die Gewährung der Restschuldbefreiung fest, wird es Dir Gelegenheit geben, Deinen Antrag auf Privatinsolvenz wieder zurückzunehmen.

Bescheid über Restschuldbefreiung

Ist der Antrag auf Restschuldbefreiung zulässig, erteilt Dir das Insolvenzgericht Restschuldbefreiung, wenn Du Deinen Obliegenheiten nachkommst und weder der Treuhänder noch ein Gläubiger einen erfolgreichen Versagungsantrag stellen.

Privatinsolvenz – Was passiert nach 6 Jahren (Privatinsolvenz Wohlverhaltensphase)

Eine Voraussetzung für die Restschuldbefreiung ist der Ablauf der Wohlverhaltensphase. Sie beginnt mit dem Gerichtsbeschluss über die Insolvenzeröffnung und dauert meistens sechs Jahre. Während dieser sechs Jahre musst Du einer angemessene Erwerbstätigkeit nachgehen bzw. Dich darum bemühen. Wurden Dir die Verfahrenskosten gestundet, beginnt die Erwerbsobliegenheit schon ab der Stundung der Kosten.

Deine pfändbaren Bezüge sind während der Wohlverhaltensphase an den Treuhänder abgetreten. Den Treuhänder bestimmt das Gericht. Der Treuhänder verwaltet diese Gelder getrennt von seinem Vermögen. Wenn Du während der Wohlverhaltensphase etwas erbst oder vorweggenommen erbst, steht dem Treuhänder die Hälfte des Wertes von dem Erbe zu.

Wenn Du Deine Wohnung oder Deinen Arbeitsplatz wechselst, musst Du das dem Treuhänder mitteilen. Deine Gläubiger dürfen nur vom Treuhänder Zahlungen erlangen, nicht von Dir direkt. Sofern Du selbstständig arbeitest, musst Du an den Treuhänder soviel abführen, wie Du für eine angemessene Arbeit verdienen würdest.

Der Treuhänder zahlt das Erlangte einmal jährlich an die Gläubiger aus, es sei denn die Beträge sind zu klein. Dann zahlt er die Quoten erst zum Abschlus der Wohlverhaltensphase aus.

Restschuldbefreiung – Wann kommt der Bescheid?

Nach Abschluss der Wohlverhaltensphase hört das Insolvenzgericht Insolvenzgläubiger, Treuhänder und Dich an und entscheidet über die Restschuldbefreiung. Vorzeitig Restschuldbefreiung kannst Du erlangen, wenn kein Gläubiger eine Forderung gegen Dich zur Insolvenztabelle angemeldet hat. Außerdem ist das möglich, wenn alle Forderungen vollständig befriedigt und die Verfahrenskosten gedeckt sind.

Privatinsolvenz 3 Jahren

Eine weitere Vorverlagerung der Restschuldbefreiung ist 3 Jahre nach Privatinsolvenz möglich. Abzustellen ist auf den Eröffnungsbeschluss des Gerichts. Erforderlich ist, dass Du alle Gläubiger mit mindestens 35 % der von ihnen angemeldeten Forderungen befriedigen konntest. Außerdem müssen die Verfahrenskosten gedeckt sein. Du musst darüber Auskunft erteilen, wo das Geld herkam.

Privatinsolvenz 5 Jahren

Das Restschuldbefreiungsverfahren verkürzt sich auf 5 Jahre, wenn die Verfahrenskosten gedeckt sind. Das Insolvenzgericht entscheidet auch in diesen Fällen auf Deinen Antrag hin, nachdem es die Gläubiger und den Treuhänders angehört hat.

Restschuldbefreiung erteilt wie geht es weiter

Sobald die Wohlverhaltensphase abgelaufen ist, kannst Du alle Dir zufließenden Beträge für Dich behalten. Sollte der Treuhänder dennoch bis zum Gerichtsbeschluss über die Erteilung der Restschuldbefreiung Beträge für Dich einnehmen, muss er sie Dir nach der Restschuldbefreiung herausgeben.

Restschuldbefreiung Versagung

Jeder Insolvenzgläubiger, der eine Forderung angemeldet hat, kann einen Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung stellen. Der Antrag muss schriftlich gestellt werden. Die Gründe müssen „glaubhaft“ gemacht werden (das ist etwas weniger streng als ein Beweis in einem normalen Zivilprozess). Folgende Gründe kommen für eine Restschuldbefreiung Versagung in Betracht:

Verurteilung wegen einer Insolvenzstraftat

Die Restschuldbefreiung ist zu versagen, wenn Du innerhalb von fünf Jahren vor dem Insolvenzantrag wegen einer Insolvenzstraftat verurteilt verurteilt wurdest. Nicht jede Strafe rechtfertigt die Versagung der Restschuldbefreiung. Eine Geldstrafe muss mindestens 90 Tagessätze, eine Freiheitsstrafe mehr als drei Monate betragen. Das Gleiche gilt, wenn eine solche Strafe nach Deinem Antrag auf Restschuldbefreiung ausgesprochen wird. Das Urteil muss rechtskräftig sein. Solange ein Rechtsmittel (z.B. Berufung oder Revision) gegen das Urteil anhängig ist, zählt das also nicht.

Unrichtige oder unvollständige Angaben

Hast Du Deine wirtschaftlichen Verhältnisse in den letzten drei Jahren vor dem Insolvenzantrag oder nach diesem Antrag falsch geschildert, um einen Kredit zu erhalten, Leistungen aus öffentlichen Mitteln zu bekommen oder Zahlungen an öffentliche Kassen zu vermeiden, so kann deshalb die Restschuldbefreiung versagt werden. Du musst die Angaben aber vorsätzlich oder grob fahrlässig falsch und schriftlich  gemacht haben. Hierzu zählen auch unrichtige Angaben in Stundungs- oder Erlassanträgen.

Auch unrichtige Steuererklärungen sind ein solcher Grund für die Versagung der Restschuldbefreiung. Kein Grund für eine Versagung der Restschuldbefreiung ist hingegen die Nichtabgabe von Steuererklärungen. Soweit diese Nichtabgabe von Steuererklärungen aber als Steuerhinterziehung anzusehen ist, können daraus resultierende Steuernachforderungen von der Restschuldbefreiung ausgenommen werden.

Verschwendung

Hast Du in den letzten drei Jahren vor dem Insolvenzantrag oder nach diesem Antrag verschwenderisch gelebt, so stellt auch dies einen Grund für eine Versagung der Restschuldbefeiung dar. Die Verschwendung muss allerdings vorsätzlich oder grob fahrlässig erfolgt sein. Das gleiche gilt, wenn Du unangemessene Verbindlichkeiten begründet hast oder die Eröffnung des Insolvenzverfahrens verzögert hast, obwohl Du nicht auf eine Besserung Deiner wirtschaftlichen Lage hoffen konntest.

Pflichtverletzung

Auch die Verletzung Deiner Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten nach der Insolvenzordnung kann zur Versagung der Restschuldbefreiung führen. Auch hierfür ist vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln erforderlich. Dazu zählen falsche Erklärungen über frühere Restschuldbefreiungen und ein falsches Vermögens- und Einkommensverzeichnis. Die Angaben müssen vorsätzlich oder grob fahrlässig falsch oder unvollständig erfolgt sein.

Erwerbsobliegenheit

Auch wenn Du Deine Erwerbsobliegenheit während der Wohlverhaltensphase verletzt und dadurch die Befriedigung der Insolvenzgläubiger beeinträchtigt hast, rechtfertigt das eine Versagung der Restschuldbefreiung. Dies gilt nicht, wenn Dich daran kein Schuld trifft.

Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung

Der Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung muss bis zum Schlusstermin des Gerichts über die Verbraucherinsolvenz oder bis zur Einstellung der Verbraucherinsolvenz mangels Masse bei Gericht eingehen.

Nachträgliche Versagung der Restschuldbefreiung

Die Restschuldbefreiung wird nachträglich versagt, wenn ein Versagungsgrund erst nach der Entscheidung über die Restschuldbefreinung bekannt wird. Auch hierfür ist ein Antrag eines Gläubigers erforderlich. Die Frist für einen solchen Versagungsantrag beträgt sechs Monate ab Kenntnis.

Restschuldbefreiung erteilt – Wie geht es weiter?

Wird die Restschuldbefreiung erteilt, so wirkt sie gegen alle Gläubiger unabhängig davon, ob diese ihre Forderungen zur Tabelle angemeldet haben oder nicht. Du wirst von allen bis zum Abschluss der Wohlverhaltensphase nicht erfüllten Insolvenzforderungen befreit.

Von der Restschuldbefreiung sind Verbindlichkeiten aus einer unerlaubten Handlung (z.B. Betrug, Körperverletzung) und  Verbindlichkeiten aus rückständigem Unterhalt ausgenommen. Voraussetzung ist Vorsatz bei diesen Handlungen. Auch Steuerforderungen sind ausgenommen, wenn Du wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig verurteilt worden bist. Das Finanzamt muss die entsprechende Forderung aber unter Angabe dieses Rechtsgrundes angemeldet haben. Bei Steuerhinterziehung durch Abgabe unrichtiger Steuererklärungen kommt sogar in Betracht, dass das Gericht die Restschuldbefreiung vollständig versagt.

Meldet das Finanzamt eine Steuerforderung als Steuerhinterziehungsforderung zur Tabelle an, kannst Du zwar dieser Anmeldung widersprechen. Dein Widerspruch hindert jedoch nicht, dass das Gericht die Forderung des Finanzamts zur Tabelle feststellt. Ob die Forderungen tatsächlich von der Restschuldbefreiung ausgenommen wird, kannst Du erst überprüfen lassen, wenn das Finanzamt gegen Dich wegen dieser Forderung nach der Restschuldbefreiung vollstreckt. Solange Du z.B. nicht wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig verurteilt bist, kannst Du die fehlende rechtskräftige Verurteilung wegen Steuerhinterziehung einer Kontopfändung etc. durch Einspruch entgegen halten.

Ebenfalls von der Restschuldbefreiung ausgenommen sind Geldstrafen und z.B. Zwangsgelder. Das Gleiche gilt für Verbindlichkeiten aus zinslosen Darlehen, die Dir jemand zur Begleichung der Kosten des Insolvenzverfahrens gewährt hat.

Steuerforderungen, die nicht unter die vorgenannte Ausnahme fallen, kann das Finanzamt nach der Restschuldbefreiung nicht mehr gegen Dich durchsetzen. Das Finanzamt darf auch nicht mehr mit solchen Forderungen gegen Deine Erstattungsansprüche aus dem Lohnsteuerjahresausgleich aufrechnen. Vom Aufrechnungsverbot ausgenommen sind Erstattungsansprüche, gegen die das Finanzamt schon bei Eröffnung der Privatinsolvenz hätte aufrechnen können.

Achtung: Nur Deine Schulden erlöschen. Haftest Du z.B. mit anderen Personen zusammen für Steuerschulden, kann das Finanzamt immer noch gegen die Mithaftenden vorgehen (z.B. bei Umsatzsteuerschulden einer BGB-Gesellschaft oder bei Zusammenveranlagung mit dem Ehegatten, wobei hier eine Aufteilung der Steuerschuld beantragt werden kann).

Restschuldbefreiung Schufa

Die meisten Menschen wollen nach der Privatinsolvenz wieder kreditwürdig sein. Dem steht leider meistens ein Schufa-Eintrag über die Restschuldbefreiung entgegen. Wie kommt es zu diesem Eintrag und wie bekommt man Ihn gelöscht?

Die Restschuldbefreiung wird öffentlich bekannt gegeben. Die Schufa darf diese Daten speichern und an Interessenten weitergeben. Gegen die Datenspeicherung kann man rechtlich nicht mit Erfolg vorgehen. Die Löschungsfrist für die Schufa beträgt 3 Jahre. Sie beginnt am 1. Januar des Jahres nach der Restschuldbefreiung (Datenspeicherung)
Sie dauert bis zum 31.12. des dritten Jahres nach der Speicherung. Insgesamt vergehen also die Wochen bis zum Jahresende der Restschuldbefreiung und dann noch drei Jahre, bis die Schufa die Daten löschen muss.

Schufa Eintrag löschen nach Restschuldbefreiung Musterbrief

Du solltest nicht darauf vertrauen, dass die Schufa den Eintrag über die Restschuldbefreiung von sich aus löscht. Mach erst einmal eine Schufa-Abfrage, ob der Eintrag bereits gelöscht wurde oder nicht. Die Abfrage kostet zwar ein paar Euro. verschafft aber Klarheit.

Sofern der Eintrag noch nicht gelöscht wurde, schreibe per Einschreiben mit Rückschein folgenden Musterbrief:

Absender/meine Adresse

SCHUFA Holding AG
Kormoranweg 5
65201 Wiesbaden

– Einschreiben mit Rückschein –

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach dem Bundesdatenschutzgesetz sind Sie verpflichtet, Ihren Eintrag über meine Restschuldbefreiung nach Ablauf von drei vollen Jahren zum darauffolgenden 1. Januar löschen zu lassen. Dieser Pflicht sind Sie bisher nicht nachgekommen. Ich fordere Sie auf, den Eintrag bis zum (Datum 2 Wochen) zu löschen. Sollten Sie den Eintrag nicht gelöscht haben,werde ich beim zuständigen Amtsgericht auf Löschung klagen.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

Nach Privatinsolvenz wieder kreditwürdig

Nachdem die Restschuldbefreiung bei der Schufa gelöscht wurde, sollte der Schufa Score wieder in Ordnung sein. Damit sollte einem Kredit nach Restschuldbefreiung nichts mehr im Wege stehen dürfte, sofern Du ein ausreichendes Einkommen erzielst.


Wertvolle Tipps zum erfolgreichen Aufbau eines passiven Geschäftsbetriebes mit einer UG und detaillierte Beschreibungen aller behördlichen Schritte findest Du in meinem Buch „Passiv Geld verdienen mit einer UG (Unternehmergesellschaft) haftungsbeschränkt“. Alle darin beschriebenen Schritte sind praxiserprobt, leicht verständlich formuliert und kompakt gehalten.

Steuerberater Preise

Dir kostet es zuviel Zeit, die Steuererklärungen Deiner UG selbst abzugeben? Hier kannst Du sehen, wie hoch die Steuerberater Preise bzw. die Preise für eine Steuerberaterin sind und wie sich diese zusammensetzen. 


Bilanz mit GuV: 102,50 €

Körperschaftsteuererklärung: 178,20 €

Gewerbesteuererklärung: 86,60 €

Umsatzsteuererklärung: 129,90 €

Auslagenpauschale: 20 €

Umsatzsteuer: 98,27 €


Steuerberater Preise pro Jahr: 615,47 € inkl. Mwst.

Steuerberater Preise pro Monat: 51,29 € inkl. Mwst.


Achtung, die vorgenannten Beträge sind die Mindestgebühren für die Steuerberaterin oder den Steuerberater. Wenn die UG „brummt“, also ordentlich Gewinne abwirft, bekommt auch der Steuerberater eine höhere Vergütung.

Weitere Tipps findest Du in meinem Heft „Die ersten Schritte nach einer UG-Gründung“ bei Amazon.de. Der Wegweiser ist kostenlos mit Kindle Unlimited. Für nur 2,99 Euro kannst Du den Ratgeber auch kaufen. Das kleine Büchlein erklärt Dir, wie Du nerven- und zeitschonend alle wesentlichen Behördengänge erledigen kannst (die Website-Betreiberin erhält eine kleine Provision, wenn Du über diesen Link bestellst):

  • Steuernummer und Umsatzsteuernummer
  • Steuern
  • Finanzbuchhaltung einrichten
  • Notarkosten verbuchen
  • Eröffnungsbilanz
  • Gewerbeanmeldung
  • Geschäftsführer anstellen
  • Geschäftsführer Sozialversicherung
  • Betriebsnummer beantragen
  • Berufsgenossenschaft anmelden
  • Sozialversicherungsmeldungen
  • Umsatzsteuer-Voranmeldungen
  • Bonus: Muster-Anstellungsvertrag für den UG-Geschäftsführer

TOP 10 der unverzichtbaren Hilfen

Um einige Bücher und Hilfsmittel kommt man auf dem Weg zu passivem Einkommen nicht herum. Hier findest Du meine persönliche TOP 10 der Dinge, die mir diesen Weg erleichtert haben (die nachfolgenden Links sind Affiliate Links, das heißt die Website-Betreiberin erhält eine kleine Provision, wenn Sie über den Link bestellen):


Platz 1 – Die ersten Schritte nach einer UG-Gründung von Steve Parker

Weitere Tipps zum erfolgreichen Aufbau eines passiven Geschäftsbetriebes mit einer UG und detaillierte Beschreibungen aller behördlichen Schritte. Alle darin beschriebenen Schritte sind praxiserprobt, leicht verständlich formuliert und kompakt gehalten.

Platz 2: Rich Dad, poor Dad – Buch von Robert Kiyosaki

Rich dad, poor dad ist ein Klassiker, der nicht nur mein Leben sondern das Leben von Millionen verändert hat.

Platz 3 – Intelligent investieren – Buch von Benjamin Graham

Laut Warren Buffett das wohl beste Investment-Buch aller Zeiten. Dem schließe ich mich uneingeschränkt an. Am besten im englischen Original. Aber auch auf Deutsch ein Muss.

Platz 4 – Die Geheimnisse der Wertpapieranalyse – Das Standardwerk des modernen Investierens – Buch von Benjamin Graham

Dieses Buch ist 70 Jahre alt und gehört immer noch zu den besten Büchern zur Wertpapieranalyse! Es gehört neben „Intelligent investieren“ zu Warren Buffett’s Lieblingsbüchern.

Platz 5Die Lehr- und Wanderjahre eines Value-Investors: Mein ganz persönlicher Weg zu Reichtum und Weisheit – Buch von Guy Spier

Guy Spier ist vielen dafür bekannt, dass er mit seinem Freund, dem Hedge-Fond-Manager Mohnish Pabrai im Jahr 2008 ein Wohltätigkeitsessen  mit Warren Buffett für 650.100 Dollar ersteigerte. Spier ist seit fast drei Jahrzehnten erfahrener Value Investor. Seine Geschichte ist inspirierend!

Platz 6 – Sorge Dich nicht, lebe! – Buch von Dale Carnegie

Sorgen kennt jeder Unternehmer. Mit diesem Buch lernst Du, diese Sorgen zu beherrschen und Dich nicht von Deinen Sorgen beherrschen zu lassen.

Platz 7 – Wie man Freunde gewinnt – Buch von Dale Carnegie

Dale Carnegie hat Warren Buffett beeinflusst wie kaum ein anderer. Sehr empfehlenswertes Buch, wenn Du Dich selbstständig machen möchtest!

Platz 8 – Online-Buchhaltung bei Sage

Für Deine Existenzgründung mit der Unternehmergesellschaft brauchst Du auch eine Buchhaltungssoftware. Früher war die Buchhaltung recht kompliziert und für Laien kaum machbar. Außerdem musste man sich abends an den häuslichen Computer setzen, um seine Buchhaltung zu erledigen. Ich benutze Sageone. Das ist eine Cloud-basierte Buchhaltungssoftware, die man als Laie gut bedienen kann. Die angebotenen Berichte unterstützen Dich beim Businssplan und der Umsetzung Deiner Geschäftsideen. Man braucht nur ein Smartphone, Tablett etc. und einen Internetanschluss.

Platz 9 – Internetserver bei All-Inkl.com

Platz 3 der wichtigsten Ressourcen geht an den Webhoster All-Inkl.com. Ohne Webserver geht heutzutage nichts mehr in der Selbstständigkeit. Beim zweitkleinsten Paket von All-Inkl.com teilst Du den Server mit maximal 50 anderen Kunden und hast 5 Domains inklusive. Die Bedienung ist einfach. Die Technik funktioniert zuverlässig. Die ersten drei Monate sind gratis. Ich bin 100prozentig zufieden. Ein Muss bei der Selbstständigkeit.

Platz 10 – Suchbegriff-Aufspürgrogramm Longtailpro

Longtailpro ist DAS Keyword-Research-Tool. Damit findest Du die passenden Nischen, um mit Affiliate-Marketing und Google AdSence Geld zu verdienen. Einfach genial.


Weitere wertvolle Tipps zum erfolgreichen Aufbau eines passiven Geschäftsbetriebes mit einer UG und detaillierte Beschreibungen aller behördlichen Schritte findest Du in meinem Buch „Passiv Geld verdienen mit einer UG (Unternehmergesellschaft) haftungsbeschränkt. Alle darin beschriebenen Schritte sind praxiserprobt, leicht verständlich formuliert und kompakt gehalten.

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Der Einsatz von Cookies dient einerseits dazu, die Nutzung unseres Angebots für Sie angenehmer zu gestalten. So setzen wir sogenannte Session-Cookies ein, um zu erkennen, dass Sie einzelne Seiten unserer Website bereits besucht haben. Diese werden nach Verlassen unserer Seite automatisch gelöscht.

Darüber hinaus setzen wir ebenfalls zur Optimierung der Benutzerfreundlichkeit temporäre Cookies ein, die für einen bestimmten festgelegten Zeitraum auf Ihrem Endgerät gespeichert werden. Besuchen Sie unsere Seite erneut, um unsere Dienste in Anspruch zu nehmen, wird automatisch erkannt, dass Sie bereits bei uns waren und welche Eingaben und Einstellungen sie getätigt haben, um diese nicht noch einmal eingeben zu müssen.

Zum anderen setzten wir Cookies ein, um die Nutzung unserer Website statistisch zu erfassen und zum Zwecke der Optimierung unseres Angebotes für Sie auszuwerten (siehe Ziff. 5). Diese Cookies ermöglichen es uns, bei einem erneuten Besuch unserer Seite automatisch zu erkennen, dass Sie bereits bei uns waren. Diese Cookies werden nach einer jeweils definierten Zeit automatisch gelöscht.

Die durch Cookies verarbeiteten Daten sind für die genannten Zwecke zur Wahrung unserer berechtigten Interessen sowie der Dritter nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO erforderlich.

Die meisten Browser akzeptieren Cookies automatisch. Sie können Ihren Browser jedoch so konfigurieren, dass keine Cookies auf Ihrem Computer gespeichert werden oder stets ein Hinweis erscheint, bevor ein neuer Cookie angelegt wird. Die vollständige Deaktivierung von Cookies kann jedoch dazu führen, dass Sie nicht alle Funktionen unserer Website nutzen können.

5. Analyse-Tools

a) Tracking-Tools

Die im Folgenden aufgeführten und von uns eingesetzten Tracking-Maßnahmen werden auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO durchgeführt. Mit den zum Einsatz kommenden Tracking-Maßnahmen wollen wir eine bedarfsgerechte Gestaltung und die fortlaufende Optimierung unserer Webseite sicherstellen. Zum anderen setzen wir die Tracking-Maßnahmen ein, um die Nutzung unserer Webseite statistisch zu erfassen und zum Zwecke der Optimierung unseres Angebotes für Sie auszuwerten. Diese Interessen sind als berechtigt im Sinne der vorgenannten Vorschrift anzusehen.

Die jeweiligen Datenverarbeitungszwecke und Datenkategorien sind aus den entsprechenden Tracking-Tools zu entnehmen.

i) Google Analytics

Zum Zwecke der bedarfsgerechten Gestaltung und fortlaufenden Optimierung unserer Seiten nutzen wir Google Analytics, ein Webanalysedienst der Google Inc. (https://www.google.de/intl/de/about/) (1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA; im Folgenden „Google“). In diesem Zusammenhang werden pseudonymisierte Nutzungsprofile erstellt und Cookies (siehe unter Ziff. 4) verwendet. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website wie

  • Browser-Typ/-Version,

  • verwendetes Betriebssystem,

  • Referrer-URL (die zuvor besuchte Seite),

  • Hostname des zugreifenden Rechners (IP-Adresse),

  • Uhrzeit der Serveranfrage,

werden an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Die Informationen werden verwendet, um die Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu Zwecken der Marktforschung und bedarfsgerechten Gestaltung dieser Internetseiten zu erbringen. Auch werden diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag verarbeiten. Es wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Die IP-Adressen werden anonymisiert, so dass eine Zuordnung nicht möglich ist (IP-Masking).

Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung der Browser-Software verhindern; wir weisen jedoch darauf hin, dass in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich genutzt werden können.

Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem Sie ein Browser-Add-on herunterladen und installieren (https://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de).

Alternativ zum Browser-Add-on, insbesondere bei Browsern auf mobilen Endgeräten, können Sie die Erfassung durch Google Analytics zudem verhindern, indem Sie auf diesen Link klicken. Es wird ein Opt-out-Cookie gesetzt, das die zukünftige Erfassung Ihrer Daten beim Besuch dieser Website verhindert. Der Opt-out-Cookie gilt nur in diesem Browser und nur für unsere Website und wird auf Ihrem Gerät abgelegt. Löschen Sie die Cookies in diesem Browser, müssen Sie das Opt-out-Cookie erneut setzen.

Weitere Informationen zum Datenschutz im Zusammenhang mit Google Analytics finden Sie etwa in der Google Analytics-Hilfe (https://support.google.com/analytics/answer/6004245?hl=de).

ii) Google Adwords Conversion Tracking

Um die Nutzung unserer Webseite statistisch zu erfassen und zum Zwecke der Optimierung unserer Website für Sie auszuwerten, nutzen wir ferner das Google Conversion Tracking. Dabei wird von Google Adwords ein Cookie (siehe Ziffer 4) auf Ihrem Rechner gesetzt, sofern Sie über eine Google-Anzeige auf unsere Webseite gelangt sind.

Diese Cookies verlieren nach 30 Tagen ihre Gültigkeit und dienen nicht der persönlichen Identifizierung. Besucht der Nutzer bestimmte Seiten der Webseite des Adwords-Kunden und das Cookie ist noch nicht abgelaufen, können Google und der Kunde erkennen, dass der Nutzer auf die Anzeige geklickt hat und zu dieser Seite weitergeleitet wurde.

Jeder Adwords-Kunde erhält ein anderes Cookie. Cookies können somit nicht über die Webseiten von Adwords-Kunden nachverfolgt werden. Die mithilfe des Conversion-Cookies eingeholten Informationen dienen dazu, Conversion-Statistiken für Adwords-Kunden zu erstellen, die sich für Conversion-Tracking entschieden haben. Die Adwords-Kunden erfahren die Gesamtanzahl der Nutzer, die auf ihre Anzeige geklickt haben und zu einer mit einem Conversion-Tracking-Tag versehenen Seite weitergeleitet wurden. Sie erhalten jedoch keine Informationen, mit denen sich Nutzer persönlich identifizieren lassen.

Wenn Sie nicht an dem Tracking-Verfahren teilnehmen möchten, können Sie auch das hierfür erforderliche Setzen eines Cookies ablehnen – etwa per Browser-Einstellung, die das automatische Setzen von Cookies generell deaktiviert. Sie können Cookies für Conversion-Tracking auch deaktivieren, indem Sie Ihren Browser so einstellen, dass Cookies von der Domain „www.googleadservices.com“ blockiert werden. Googles Datenschutzbelehrung zum Conversion-Tracking finden Sie hier (https://services.google.com/sitestats/de.html).

iii) Matomo

Wir verwenden die Open-Source-Software Matomo zur Analyse und statistischen Auswertung der Nutzung der Website. Hierzu werden Cookies eingesetzt (siehe Ziffer 4). Die durch den Cookie erzeugten Informationen über die Websitenutzung werden an unsere Server übertragen und in pseudonymen Nutzungsprofilen zusammengefasst. Die Informationen werden verwendet, um die Nutzung der Website auszuwerten und um eine bedarfsgerechte Gestaltung unserer Website zu ermöglichen. Eine Weitergabe der Informationen an Dritte erfolgt nicht.

Es wird in keinem Fall die IP-Adresse mit anderen den Nutzer betreffenden Daten in Verbindung gebracht. Die IP-Adressen werden anonymisiert, so dass eine Zuordnung nicht möglich ist (IP-Masking).

Ihr Besuch dieser Webseite wird aktuell von der Matomo Webanalyse erfasst. Klicken Sie hier (https://matamo.org/docs/privacy/), damit Ihr Besuch nicht mehr erfasst wird.

6. Social Media Plug-ins

Wir setzen auf unserer Website auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO Social Plug-ins der sozialen Netzwerke Facebook, Twitter und Instagram ein, um unser Informationsangebot hierüber bekannter zu machen. Der dahinterstehende werbliche Zweck ist als berechtigtes Interesse im Sinne der DSGVO anzusehen. Die Verantwortung für den datenschutzkonformen Betrieb ist durch deren jeweiligen Anbieter zu gewährleisten. Die Einbindung dieser Plug-ins durch uns erfolgt im Wege der sogenannten Zwei-Klick-Methode um Besucher unserer Webseite bestmöglich zu schützen.

a) Facebook

Auf unserer Website kommen Social-Media Plugins von Facebook zum Einsatz, um deren Nutzung persönlicher zu gestalten. Hierfür nutzen wir den „LIKE“ oder „TEILEN“-Button. Es handelt sich dabei um ein Angebot von Facebook.

Wenn Sie eine Seite unseres Webauftritts aufrufen, die ein solches Plugin enthält, baut Ihr Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Der Inhalt des Plugins wird von Facebook direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden.

Durch die Einbindung der Plugins erhält Facebook die Information, dass Ihr Browser die entsprechende Seite unseres Webauftritts aufgerufen hat, auch wenn Sie kein Facebook-Konto besitzen oder gerade nicht bei Facebook eingeloggt sind. Diese Information (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird von Ihrem Browser direkt an einen Server von Facebook in den USA übermittelt und dort gespeichert.

Sind Sie bei Facebook eingeloggt, kann Facebook den Besuch unserer Website Ihrem Facebook-Konto direkt zuordnen. Wenn Sie mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den „LIKE“ oder „TEILEN“-Button betätigen, wird die entsprechende Information ebenfalls direkt an einen Server von Facebook übermittelt und dort gespeichert. Die Informationen werden zudem auf Facebook veröffentlicht und Ihren Facebook-Freunden angezeigt.

Facebook kann diese Informationen zum Zwecke der Werbung, Marktforschung und bedarfsgerechten Gestaltung der Facebook-Seiten benutzen. Hierzu werden von Facebook Nutzungs-, Interessen- und Beziehungsprofile erstellt, z. B. um Ihre Nutzung unserer Website im Hinblick auf die Ihnen bei Facebook eingeblendeten Werbeanzeigen auszuwerten, andere Facebook-Nutzer über Ihre Aktivitäten auf unserer Website zu informieren und um weitere mit der Nutzung von Facebook verbundene Dienstleistungen zu erbringen.

Wenn Sie nicht möchten, dass Facebook die über unseren Webauftritt gesammelten Daten Ihrem Facebook-Konto zuordnet, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch unserer Website bei Facebook ausloggen.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen (https://www.facebook.com/about/privacy/) von Facebook.

b) Twitter

Auf unseren Internetseiten sind Plugins des Kurznachrichtennetzwerks der Twitter Inc. (Twitter) integriert. Die Twitter-Plugins (tweet-Button) erkennen Sie an dem Twitter-Logo auf unserer Seite. Eine Übersicht über tweet-Buttons finden Sie hier (https://about.twitter.com/resources/buttons).

Wenn Sie eine Seite unseres Webauftritts aufrufen, die ein solches Plugin enthält, wird eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Twitter-Server hergestellt. Twitter erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Twitter „tweet-Button“ anklicken, während Sie in Ihrem Twitter-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Twitter-Profil verlinken. Dadurch kann Twitter den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Twitter erhalten.

Wenn Sie nicht wünschen, dass Twitter den Besuch unserer Seiten zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Twitter-Benutzerkonto aus.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Twitter ((https://twitter.com/privacy).

c) Instagram

Auf unserer Website werden auch sogenannte Social Plugins („Plugins“) von Instagram verwendet, das von der Instagram LLC., 1601 Willow Road, Menlo Park, CA 94025, USA („Instagram“) betrieben wird.

Die Plugins sind mit einem Instagram-Logo beispielsweise in Form einer „Instagram-Kamera“ gekennzeichnet.

Wenn Sie eine Seite unseres Webauftritts aufrufen, die ein solches Plugin enthält, stellt Ihr Browser eine direkte Verbindung zu den Servern von Instagram her. Der Inhalt des Plugins wird von Instagram direkt an Ihren Browser übermittelt und in die Seite eingebunden. Durch diese Einbindung erhält Instagram die Information, dass Ihr Browser die entsprechende Seite unseres Webauftritts aufgerufen hat, auch wenn Sie kein Instagram-Profil besitzen oder gerade nicht bei Instagram eingeloggt sind.

Diese Information (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird von Ihrem Browser direkt an einen Server von Instagram in die USA übermittelt und dort gespeichert. Sind Sie bei Instagram eingeloggt, kann Instagram den Besuch unserer Website Ihrem Instagram-Account unmittelbar zuordnen. Wenn Sie mit den Plugins interagieren, zum Beispiel das „Instagram“-Button betätigen, wird diese Information ebenfalls direkt an einen Server von Instagram übermittelt und dort gespeichert.

Die Informationen werden außerdem auf Ihrem Instagram-Account veröffentlicht und dort Ihren Kontakten angezeigt.

Wenn Sie nicht möchten, dass Instagram die über unseren Webauftritt gesammelten Daten unmittelbar Ihrem Instagram-Account zuordnet, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch unserer Website bei Instagram ausloggen.

Weitere Informationen hierzu Sie in der Datenschutzerklärung (https://help.instagram.com/155833707900388) von Instagram.

7. Betroffenenrechte

Sie haben das Recht:

  • gemäß Art. 15 DSGVO Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen;

  • gemäß Art. 16 DSGVO unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen;

  • gemäß Art. 17 DSGVO die Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist;

  • gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben;

  • gemäß Art. 20 DSGVO Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen;

  • gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO Ihre einmal erteilte Einwilligung jederzeit gegenüber uns zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen und

  • gemäß Art. 77 DSGVO sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. In der Regel können Sie sich hierfür an die Aufsichtsbehörde Ihres üblichen Aufenthaltsortes oder Arbeitsplatzes oder unseres Kanzleisitzes wenden.

8. Widerspruchsrecht

Sofern Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von berechtigten Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO verarbeitet werden, haben Sie das Recht, gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einzulegen, soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben oder sich der Widerspruch gegen Direktwerbung richtet. Im letzteren Fall haben Sie ein generelles Widerspruchsrecht, das ohne Angabe einer besonderen Situation von uns umgesetzt wird.

Möchten Sie von Ihrem Widerrufs- oder Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine E-Mail an parkeronlineug@gmail.com

9. Datensicherheit

Wir verwenden innerhalb des Website-Besuchs das verbreitete SSL-Verfahren (Secure Socket Layer) in Verbindung mit der jeweils höchsten Verschlüsselungsstufe, die von Ihrem Browser unterstützt wird. In der Regel handelt es sich dabei um eine 256 Bit Verschlüsselung. Falls Ihr Browser keine 256-Bit Versschlüsselung unterstützt, greifen wir stattdessen auf 128-Bit v3 Technologie zurück. Ob eine einzelne Seite unseres Internetauftrittes verschlüsselt übertragen wird, erkennen Sie an der geschlossenen Darstellung des Schüssel- beziehungsweise Schloss-Symbols in der unteren Statusleiste Ihres Browsers.

Wir bedienen uns im Übrigen geeigneter technischer und organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen, um Ihre Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulationen, teilweisen oder vollständigen Verlust, Zerstörung oder gegen den unbefugten Zugriff Dritter zu schützen. Unsere Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technologischen Entwicklung fortlaufend verbessert.

10. Aktualität und Änderung dieser Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzerklärung ist aktuell gültig und hat den Stand Mai 2018.

Durch die Weiterentwicklung unserer Website und Angebote darüber oder aufgrund geänderter gesetzlicher beziehungsweise behördlicher Vorgaben kann es notwendig werden, diese Datenschutzerklärung zu ändern. Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung kann jederzeit auf der Website unter https://www.ug-unternehmergesellschaft24.de von Ihnen abgerufen und ausgedruckt werden.

 

Datenschutz bei Cookies beachten

Fast alle Webseiten benutzen Cookies. Das sind Dateien, die auf Deinem Handy etc. abgespeichert werden, wenn Du eine Website besuchst, die Cookies verwendet. Mit Cookies markiert Dich der Webseiten-Betreiber und verfolgt so Deinen Weg durch das Netz.


Cookies analysieren Deine Vorlieben

Mit den so gewonnenen Daten ermittelt der Seiteninhaber Deine Interessen und Vorlieben. Wenn Du z.B. nach einem bestimmten Buch suchst, wird Dir später beim Besuch einer Website, die Google AdSence benutzt, eine persönliche Werbeanzeige für die dieses Buch angezeigt.

Cookies dürfen nicht unbemerkt installiert werden

Früher konnte man diese Cookies einfach unbemerkt beim Benutzer speichern lassen. Weil aber durch Cookies persönliche Daten erhoben werden können und persönliche Daten in Deutschland geschützt sind, ist das nicht mehr erlaubt.

Hinweis auf Cookies beim Start der Website

Richtest Du Dir also im Rahmen Deiner Selbstständigkeit eine Website ein, musst Du Besucher gleich auf der Startseite darauf hinweisen, dass Deine Website Cookies benutzt. Außerdem musst Du darüber informieren, welche Daten zu welchem Zweck mit den Cookies erhoben werden.

Beispiele

„Wir benutzen Cookies, um die Besuche auf dieser Website auszuwerten. Die Website erhebt daher Daten darüber, wie Du unsere Website benutzt. Andere Anbieter, z.B. Google, bereiten diese Daten auf und helfen uns dadurch, unser Informationsangebot zu verbessern. Details ansehen OK“

oder

„Um die Funktionalität und den Inhalt der Website zu optimieren, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Mehr Informationen. OK“

Verständlich über Cookies belehren

Dabei musst Du Dich allgemein verständlich ausdrücken. Die Webseiten-Besucher müssen die Möglichkeit haben, den Inhalt Deiner Belehrung jederzeit abzurufen.

„Unsere Website verwendet Cookies. Damit passen wir Anzeigen und Inhalte an die Vorlieben unserer Besucher an. Cookies helfen uns auch, ihre sozialen Netzwerke mit unseren Inhalten zu verbinden. Außerdem können wir die Besuche auf unserem Seiten besser verstehen und unser Angebot damit verbessern. Unsere Website gibt Erkenntnisse aus Seitenabrufen an Unternehmen weiter, mit denen wir zusammen arbeiten. Das sind z.B. Betreiber sozialer Netzwerke, Werbe- und Analyseunternehnen. Diese Unternehmen werten Daten aus. Sie führen die von Ihrem Besuch auf unserer Seite gewonnenen Daten möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie unseren Partnern übermittelt haben oder die sie mit ihrem Einverständnis gesammelt haben.“

Gefahr teurer Abmahnungen und Bußgelder

Wenn Du die Datenschutzvorschriften nicht einhältst, musst Du mit Abmahnungen durch Wettbewerber und behördlichen Bußgeldern rechnen. Du solltest die Vorschriften daher ernst nehmen.

Kenntnisse über Cookies sind wichtig

Eine Abmahnung oder ein Bußgeld können die Früchte Deiner Selbstständigkeit schnell wieder zerstören! Es ist zwar viel Arbeit, den Datenschutz einzurichten, aber es lohnt sich.

Fertige Plug-Ins überprüfen

Es gibt fertige PlugIns z.B. für WordPress. Du kannst ein solches PlugIn installieren und dann noch einmal überprüfen, ob damit alle datenschutzrechtlichen Vorschriften erfüllt werden. Ein solches Tool ist Silktide (www.silktide.com).

Checkliste für Cookies und Datenschutzmaßnamen

Hier ist eine Checkliste, mit der Du prüfen kannst, ob Du alle Datenschutzmaßnahmen erbracht hast:

  • Information über Datenerhebung mittels Cookies, Google Analytics, Piwik, Nugg.ad, Social Plug-Ins wie Facebook Like-Button und andere Gefällt-mir-Tools sozialer Netzwerke → vor Laden des Social Plug-Ins möglichst Meldung, in der die darauffolgende Datenerhebung angekündigt wird und bestätigt werden muss)
  • Information darüber, welche Daten erhoben werden (konkrete Datenarten, z.B.
    Information zu den Zwecken der Datenerhebung: (z.B. „Persönliche Informationen aus unserer Datenerhebung verwenden wir dafür, um Ihre Vorlieben auszuwerten
    und ihnen daraufhin Produkte empfehlen zu können.“)
  • Information zum Ort der Datenverwendung
  • beide Infos zu Beginn des Seitenabrufs (kein Pop-Up-Fenster)
  • allgemein verständliche Sprache und auf deutsch
  • Abrufbarkeit der Informationen zum Datenschutz z.B. auf einer zusätzlichen Seite (Seite darf nicht versteckt sein, von jeder Seite der Website mit max. 2 Klicks
    erreichbar)
  • Datenschutzerklärung von AGB getrennt verfasst
  • keine Datenschutzerklärung für Facebook-Fanpages erforderlich (Facebook-Insight wird nicht Dir, sondern von Facebook erhoben)
  • bewusste und eindeutige Einwilligungserklärung des Nutzers (z.B. durch Setzen eines Häkchens = Opt-in, Beibehaltung eines vorausgefüllten Häkchens = Opt-out, reicht nicht)
  • Einwilligungserklärung zu Cookies darf nicht in AGBs versteckt werden
  • Protokollierung der Einwilligungserklärung (z.B. mittels Timestamp)
  • Abrufbarkeit der Einwilligungserklärung
  • Widerrufsmöglichkeit der Einwilligungserklärung (technische Infrastruktur bereitstellen)
  • Hinweis auf Widerrufsmöglichkeit
  • Abrufbarkeit des Hinweises auf Widerrufsmöglichkeit
  • Website darf sich nach dem Schließen nicht automatisch erneut öffnen
  • Löschung oder Sperrung personenbezogener Daten unmittelbar nach Beendigung der Nutzung (virtueller Papierkorb reicht nicht aus)
  • Schutz der Besucherdaten vor Kenntnisname Dritter bei Nutzung der Website
  • getrennte Verwendbarkeit personenbezogener Daten über die Nutzung verschiedener Dienste
  • keine Zusammenführbarkeit von Nutzungsprofilen und Angaben zur Identifikation der Seitenbesucher (z.B. Ablage der Identifikationsdaten auf externen Speicher, auf das Dritte keinen Zugriff haben)
  • Anzeige der Weitervermittlung zu einem anderen Diensteanbieter
  • anonyme Nutzungsmöglichkeit bzw. Nutzungsmöglichkeit unter Pseudonym (dagegen verstößt z.B. der Klarnamenzwang bei Facebook)
  • Information über anonyme/pseudonyme Nutzungsmöglichkeit
  • Verschlüsselung des Website-Servers zum Schutz vor unerlaubten Zugriffen
  • Verschlüsselung zum Schutz gegen Verletzung des Schutzes der persönlichen Daten
  • Schutz vor Störungen
  • auf Verlangen Auskunft über gespeicherte Daten (unentgeltlich, unverzüglich, darf nicht an Bedingungen geknüpft werden)

Rechtsquellen:

Die Erläuterungen basieren auf dem Kommentar zum Telemediengesetz von Spindler/Schuster, Recht der elektronischen Medien, 3. Aufl. 2015, § 13 Randnummern 1 bis 29.

http://www.cookiechoices.org (von Google)

silktide.com (Tool für Cookie-Einverständniserklärung)

Telemediengesetz (TMG)
§ 13 TMG Pflichten des Diensteanbieters

(1) Der Diensteanbieter hat den Nutzer zu Beginn des Nutzungsvorgangs über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten sowie über die Verarbeitung seiner Daten in Staaten außerhalb des Anwendungsbereichs der Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 1995 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr (ABl. EG Nr. L 281 S. 31) in allgemein verständlicher Form zu unterrichten, sofern eine solche Unterrichtung nicht bereits erfolgt ist. Bei einem automatisierten Verfahren, das eine spätere Identifizierung des Nutzers ermöglicht und eine Erhebung oder
Verwendung personenbezogener Daten vorbereitet, ist der Nutzer zu Beginn dieses Verfahrens zu unterrichten. Der Inhalt der Unterrichtung muss für den Nutzer jederzeit abrufbar sein.

(2) Die Einwilligung kann elektronisch erklärt werden, wenn der Diensteanbieter sicherstellt, dass
1. der Nutzer seine Einwilligung bewusst und eindeutig erteilt hat,
2. die Einwilligung protokolliert wird,
3. der Nutzer den Inhalt der Einwilligung jederzeit abrufen kann und
4. der Nutzer die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen kann.

(3) Der Diensteanbieter hat den Nutzer vor Erklärung der Einwilligung auf das Recht nach Absatz 2 Nr. 4 hinzuweisen. Absatz 1 Satz 3 gilt entsprechend.

(4) Der Diensteanbieter hat durch technische und organisatorische Vorkehrungen sicherzustellen, dass

1. der Nutzer die Nutzung des Dienstes jederzeit beenden kann,
2. die anfallenden personenbezogenen Daten über den Ablauf des Zugriffs oder der sonstigen Nutzung unmittelbar nach deren Beendigung gelöscht oder in den Fällen des Satzes 2 gesperrt werden,
3. der Nutzer Telemedien gegen Kenntnisnahme Dritter geschützt in Anspruch nehmen kann,
4. die personenbezogenen Daten über die Nutzung verschiedener Telemedien durch denselben Nutzer getrennt verwendet werden können,
5. Daten nach § 15 Abs. 2 nur für Abrechnungszwecke zusammengeführt werden können und
6. Nutzungsprofile nach § 15 Abs. 3 nicht mit Angaben zur Identifikation des Trägers des Pseudonyms zusammengeführt werden können.

An die Stelle der Löschung nach Satz 1 Nr. 2 tritt eine Sperrung, soweit einer Löschung gesetzliche, satzungsmäßige oder vertragliche Aufbewahrungsfristen entgegenstehen.

(5) Die Weitervermittlung zu einem anderen Diensteanbieter ist dem Nutzer anzuzeigen.

(6) Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren.

(7) Diensteanbieter haben, soweit dies technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist, im Rahmen ihrer jeweiligen Verantwortlichkeit für geschäftsmäßig angebotene Telemedien durch technische und organisatorische Vorkehrungen sicherzustellen, dass

1. kein unerlaubter Zugriff auf die für ihre Telemedienangebote genutzten technischen Einrichtungen möglich ist und
2. diese
a) gegen Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten und
b) gegen Störungen, auch soweit sie durch äußere Angriffe bedingt sind,

gesichert sind. Vorkehrungen nach Satz 1 müssen den Stand der Technik berücksichtigen. Eine Maßnahme nach Satz 1 ist insbesondere die Anwendung eines als sicher anerkannten Verschlüsselungsverfahrens.

(8) Der Diensteanbieter hat dem Nutzer nach Maßgabe von § 34 des Bundesdatenschutzgesetzes auf Verlangen Auskunft über die zu seiner Person oder zu seinem Pseudonym gespeicherten Daten zu erteilen. Die Auskunft kann auf Verlangen des Nutzers auch elektronisch erteilt werden.


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Wie bekomme ich die Inhalte für meine UG-Website zusammen?

Wie bleibst Du bei einem großen Projekt im Rahmen der Selbstständigkeit am Ball? Nachfolgend will ich Dir ein paar Empfehlungen aufgrund meiner Erfahrungen weitergeben. Weitere wertvolle Tipps zum erfolgreichen Aufbau eines passiven Geschäftsbetriebes mit einer UG und detaillierte Beschreibungen aller behördlichen Schritte findest Du in meinem Buch „Passiv Geld verdienen mit einer UG (Unternehmergesellschaft) haftungsbeschränkt. Alle darin beschriebenen Schritte sind praxiserprobt, leicht verständlich formuliert und kompakt gehalten.

Für diese Website habe mir in meinen Google Kalender als sich täglich wiederholendes Ereignis eingetragen „Abschnitt für Website schreiben“. Jeden Tag wenn ich meinen Kalender öffne und ich habe ich habe gerade eine Idee oder ich habe Ideen auf einzelnen Zetteln ändere ich den Betreff des Termins und schreibe meinen Text in das Beschreibungsfeld. Ich versuche dabei im Kreativmodus zu bleiben. Das heißt, wie der Text klingt und aussieht ist erst einmal egal. Ich will die Gedanken festhalten! Auf diese Weise kommen mir die meisten Geschäftsideen.

Es gibt dann immer wieder mal Phasen bei der Existenzgründung, in denen ich im „Bearbeitungsmodus“ bin. Dann kopiere ich die einzelnen Bausteine in meine Website.

Diese Methode finde ich wesentlich einfacher, als einen gesamten Text herunterzuschreiben oder erst eine Skizze zu erstellen. Ich schreibe einfach immer zu den Themen, die mich gerade beschäftigen. Das kann sich aus Gesprächen ergeben oder aus Büchern oder Artikeln die ich lese.

Später werden die Texte aufeinander abgestimmt und rundgeschliffen. Manches wiederholt sich auch oder erscheint mir überflüssig. Das kann dann gelöscht werden. Es ist aber einfacher, zunächst einen buschigen Baum wachsen zu lassen und dann zurechtzuschneiden als gleich, wenn Du beginnst selbstständig zu arbeiten, einen perfekten Baum züchten zu wollen.

Eine weitere Möglichkeit ist es, mit einem MindMap-Programm Ideen zu entwickeln. Gehe auf https://www.text2mindmap.com. Schreibe drei allgemeine Kategorien von Dingen auf, die Du liebst und 3 Dinge, die Du hasst. Dann schreib etwas spezifischere Schlagwörter zu den ersten 6 Kategorien auf. Das kannst Du auf vier Ebenen herunterbrechen. Dann kannst Du Deine Schlagworte als MindMap anzeigen lassen. Mit der MindMap kannst Du Dir Artikel überlegen und schreiben. Auch auf diese Weise kommen Dir Geschäftsideen zu Marktlücken, um selbstständig arbeiten zu können.


Weitere wertvolle Tipps zum erfolgreichen Aufbau eines passiven Geschäftsbetriebes mit einer UG und detaillierte Beschreibungen aller behördlichen Schritte findest Du in meinem Buch „Passiv Geld verdienen mit einer UG (Unternehmergesellschaft) haftungsbeschränkt. Alle darin beschriebenen Schritte sind praxiserprobt, leicht verständlich formuliert und kompakt gehalten.

Firmennamen finden kostenlos

Kreative Firmennamen


Im Musterprotokoll heißt es unter Nummer 1: „…unter der Firma ….“. Was muss in dieses Feld eingetragen werden? Wieviel Kreativität ist bei der Firmennamensfindung zulässig? Wie kann ich coole Firmennamen finden? Was sind die Grenzen? Nachfolgend findest Du ein paar Firmennamen Tipps. Weitere wertvolle Tipps zum erfolgreichen Aufbau eines passiven Geschäftsbetriebes mit einer UG und detaillierte Beschreibungen aller behördlichen Schritte findest Du in meinem Buch „Passiv Geld verdienen mit einer UG (Unternehmergesellschaft) haftungsbeschränkt. Alle darin beschriebenen Schritte sind praxiserprobt, leicht verständlich formuliert und kompakt gehalten.


Rechtsformzusatz nicht vergessen beim Firmennamen kreieren

Beim Firmennamen suchen solltest Du im Kopf behalten, dass die Firma den Zusatz „… UG (haftungsbeschränkt)“ oder „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)“ enthalten muss. Von daher scheiden zu lange Firmennamen aus.

Firma muss die UG kennzeichnen können

Deine Unternehmergesellschaft muss sich aufgrund ihres Firmennamens ermitteln lassen. Du solltest also originelle Firmennamen entwickeln. Der Firmenname muss aus Worten bestehen. Es dürfen auch Anführungszeichen, Punkte, Klammern, Zahlen, ein „&“, ein „+“ im Firmennamen enthalten sein. Selbst das Zeichen „@“ kann im Firmennamen enthalten sein. Die Firma kann auch z.B. Namen von Gesellschaftern und den Unternehmensgegenstand enthalten.

Unterscheidungskräftiger Firmenname

Der Firmenname muss es auch ermöglichen, Deine UG von anderen Gesellschaften zu unterscheiden. Kunden müssen also mit dem Firmennamen eine bestimmte UG in Verbindung bringen können. So reicht z.B. Müller, Maier oder Schmidt UG nicht aus. Auch „Profi Handwerker UG“ reicht nicht aus.

Firmennamen Vorschläge kostenlos

Alle Firmennamen in Deutschland sind im Handelsregister hinterlegt. Das Handelsregister ist also eine vorzügliche Quelle für Firmennamen Beispiele. Achtung, du kannst Dich zwar vom Handelsregister inspirieren lassen. Die Firma Deiner UG sollte es aber nur einmal in Deutschland geben. Wie funktioniert eine Abfrage beim Handelsregister? Gehe auf

  • „Normale Suche“,
  • Registergericht „alle“,
  • Registerart „alle“ und
  • „Suche nach Einträgen, die den genauen Firmennamen enthalten“.

Nicht alle Firmen sind im Handelsregister eingetragen, sodass diese Recherche nicht alles abdeckt.

Keine Marken im Firmennamen

Der Name Deiner Unternehmergesellschaft sollte keine Marken unterhalten. Also z.B. nicht „Apple Shop Friedensstraße UG“. Sonst gibt es Ärger mit dem Inhaber der Marken. Ob es eine Marke gibt, kannst Du beim Deutschen Patent- und Markenamt herausfinden.

Firmenname darf nicht irreführen

Der Firmenname darf Kunden nicht irreführen. Wir können also keinen Firmennamen erfinden, der die Teile „Herstellung und Vertrieb“ enthält, wenn die UG überwiegend Produkte vertreibt, aber nur wenige Produkte herstellt.

Firmennamen finden Tipps – IHK anrufen oder anmailen

Außerdem solltest Du bei der IHK in der nächstgrößeren Stadt anrufen und fragen, ob sie Deinen geplanten Firmennamen für Dich überprüfen können. Alternativ haben die meisten IHKs ein Online-Formular für die Namensabfrage.

Google einfach (mit Anführungszeichen) „Prüfung Ihres Firmennamens“ IHK (Name der IHK in Deiner Nähe).


Weitere wertvolle Tipps zum erfolgreichen Aufbau eines passiven Geschäftsbetriebes mit einer UG und detaillierte Beschreibungen aller behördlichen Schritte findest Du in meinem Buch „Passiv Geld verdienen mit einer UG (Unternehmergesellschaft) haftungsbeschränkt. Alle darin beschriebenen Schritte sind praxiserprobt, leicht verständlich formuliert und kompakt gehalten.


Rechtsquellen:

  • Kommentar von Baumbach/Hopt, Handelsgesetzbuch, 37. Auflage 2016, § 18-36.

Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG)
§ 5a GmbHG Unternehmergesellschaft

(1) Eine Gesellschaft, die mit einem Stammkapital gegründet wird, das den Betrag des Mindeststammkapitals nach § 5 Abs. 1 unterschreitet, muss in der Firma abweichend von § 4 die Bezeichnung „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)“ oder „UG (haftungsbeschränkt)“ führen.

Handelsgesetzbuch
§ 18 HGB

(1) Die Firma muß zur Kennzeichnung des Kaufmanns geeignet sein und Unterscheidungskraft besitzen.
(2) Die Firma darf keine Angaben enthalten, die geeignet sind, über geschäftliche Verhältnisse, die für die angesprochenen Verkehrskreise wesentlich sind, irrezuführen. Im Verfahren vor dem Registergericht wird die Eignung zur Irreführung nur berücksichtigt, wenn sie ersichtlich ist.


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Wieviel kostet eine Existenzgründung mit einer UG?

Um eine Unternehmergesellschaft zu gründen, musst Du Gebühren für den Notar und das Handelsregister bezahlen. Diese Kosten kann bis zu 300 Euro die UG übernehmen. Auch die Mehrwertsteuer kann sich die Mini-GmbH erstatten lassen, es sei denn sie nutzt die Kleinunternehmerregelung des Umsatzsteuergesetzes. Rechnet man alle Kosten zusammen, so kommst Du ohne Mehrwertsteuer auf gerade einmal 283,10 Euro. Kein wirklich hoher Betrag, wenn Du Dir vor Augen hält, welche Vorteile die Kapitalgesellschaft für Dein Geschäft bringt. Weitere wertvolle Tipps zum erfolgreichen Aufbau eines passiven Geschäftsbetriebes mit einer UG und detaillierte Beschreibungen aller behördlichen Schritte findest Du in meinem Buch „Passiv Geld verdienen mit einer UG (Unternehmergesellschaft) haftungsbeschränkt. Alle darin beschriebenen Schritte sind praxiserprobt, leicht verständlich formuliert und kompakt gehalten.


Die Gründungskosten von 283,10 € setzen sich wie folgt zusammen:

  • Gesellschaftsvertrag beurkunden lassen 60 €
  • Handelsregisteranmeldung vornehmen lassen 30 €
  • Erstellung/Versand XML-Datei 17,10 €
  • Post- und Telekommunikationspauschale 21,00 €
  • Kopien und Ausdrucke 5 €
  • Gerichtsgebühr Handelsregistereintragung 150 €

Wie verbuche ich meine Notarkosten für die UG-Gründung?

Nachdem Du die Rechnung vom Notar bekommen hast, stellt sich die Frage, wie Du diesen Betrag in der Finanzbuchhaltung Deiner Unternehmergesellschaft verbuchen musst.


Das folgende Beispiel gilt bei der Buchhaltungssoftware Sage für den Standard-Kontenrahmen SKR04:

Belegdatum: 13.01.2017
Buchungstext: Bezahlung Notarrechnung
Beschreibung: Barzahlung, da.
Betrag: 162,00 EUR

Buchung:
Konto 1616 (Handkasse) Haben 162,00 Euro
Konto 6825 (Rechts- und Beratungskosten) Soll 131,22 Euro
Konto 1406 (Abziehbare Vorsteuer 19 %) 30,78 €


Den vollständigen Artikel findest Du in meinem Heft „Die ersten Schritte nach einer UG-Gründung“ bei Amazon.de. Der Wegweiser ist kostenlos mit Kindle Unlimited. Für nur 2,99 Euro kannst Du den Ratgeber auch kaufen. Das kleine Büchlein erklärt Dir, wie Du nerven- und zeitschonend alle wesentlichen Behördengänge erledigen kannst (die Website-Betreiberin erhält eine kleine Provision, wenn Du über diesen Link bestellst):

  • Steuernummer und Umsatzsteuernummer
  • Steuern
  • Finanzbuchhaltung einrichten
  • Notarkosten verbuchen
  • Eröffnungsbilanz
  • Gewerbeanmeldung
  • Geschäftsführer anstellen
  • Geschäftsführer Sozialversicherung
  • Betriebsnummer beantragen
  • Berufsgenossenschaft anmelden
  • Sozialversicherungsmeldungen
  • Umsatzsteuer-Voranmeldungen
  • Bonus: Muster-Anstellungsvertrag für den UG-Geschäftsführer

Wie erstelle ich innerhalb weniger Minuten die Eröffnungsbilanz für meine UG?

Das Handelsgesetzbuch und das Finanzamt verlangen, dass Du für Deine UG eine Eröffnungsbilanz aufstellst. Diese solltest Du auf den Zeitpunkt der Unterschrift der notariellen Gründungsurkunde beim Notar aufstellen, da Du in der Regel auch schon in diesem Moment mit Deiner Unternehmergesellschaft geschäftlich tätig wirst.


Für die Eröffnungsbilanz auf den Zeitpunkt des Notartermins musst Du in Deiner Buchhaltungssoftware nur zwei Beträge buchen: Die ausstehende Stammeinlage und das Stammkapital.

Beispiel: Stammkapital 500 Euro

Im Sonderkontenrahmen SKR04 musst Du folgende Beträge buchen:

Konto 1298 Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital, eingefordert
(Forderungen, nicht eingeforderte ausstehende Einlagen s. Konto 2910) Soll 500 Euro
Konto 9090 (Summenvortragskonto) Haben 500 Euro

Konto 9090 (Summenvortragskonto) Soll 500 Euro
Konto 2900 (Gezeichnetes Kapital) Haben 500 Euro

Danach kannst Du bei Sage auf Berichte / Bilanz zum (Tag der Gründung), bitte nicht „Eröffnungsbilanz“ anklicken, da das nicht funktioniert. Daraufhin zeigt Dir Sageone die Eröffnungsbilanz an. Diese kannst Du unter „Exportieren“ als PDF anzeigen und ausdrucken lassen.

Die beiden Zahlen schickst Du elektronisch ans Finanzamt. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: […]

Den vollständigen Artikel findest Du in meinem Heft „Die ersten Schritte nach einer UG-Gründung“ bei Amazon.de. Der Wegweiser ist kostenlos mit Kindle Unlimited. Für nur 2,99 Euro kannst Du den Ratgeber auch kaufen. Das kleine Büchlein erklärt Dir, wie Du nerven- und zeitschonend alle wesentlichen Behördengänge erledigen kannst (die Website-Betreiberin erhält eine kleine Provision, wenn Du über diesen Link bestellst):

  • Steuernummer und Umsatzsteuernummer
  • Steuern
  • Finanzbuchhaltung einrichten
  • Notarkosten verbuchen
  • Eröffnungsbilanz
  • Gewerbeanmeldung
  • Geschäftsführer anstellen
  • Geschäftsführer Sozialversicherung
  • Betriebsnummer beantragen
  • Berufsgenossenschaft anmelden
  • Sozialversicherungsmeldungen
  • Umsatzsteuer-Voranmeldungen
  • Bonus: Muster-Anstellungsvertrag für den UG-Geschäftsführer