Investiere in Qualitätsaktien

Gleichzeitig Investor und Internetunternehmer zu sein, bietet Dir wesentliche Vorteile gegenüber lediglich einem dieser Wege zu passivem Einkommen. Als reiner Investor fällt es Dir oft schwer, einfach ruhig zu sein und Dein Investment gedeihen zu lassen. Du hast das Gefühl, ständig Deine Börsenkurse prüfen und Dein Portfolio umschichten zu müssen. Weitere wertvolle Tipps zum erfolgreichen Aufbau eines passiven Geschäftsbetriebes mit einer UG und detaillierte Beschreibungen aller behördlichen Schritte findest Du in meinem Buch „Passiv Geld verdienen mit einer UG (Unternehmergesellschaft) haftungsbeschränkt. Alle darin beschriebenen Schritte sind praxiserprobt, leicht verständlich formuliert und kompakt gehalten.


Wenn Du an einer weiteren passiven Einnahmequelle arbeitest, verspürst Du weniger Druck, an Deinem Portfolio zu arbeiten. Das bewahrt Dich vor unnötigen Entscheidungen und bringt Dir mehr Rendite.

Als Investor kannst Du auch von Deinen eigenen Erfahrungen als Unternehmer profitieren. Dadurch verstehst Du andere Unternehmer besser und kannst Kennzahlen anderer Unternehmen besser einschätzen.

Wie findest Du heraus, ob ein Wertpapier günstig ist?

Für die Bewertung von Aktien gibt es verschiedene Methoden. Manche Analysten oder Suchmaschinen bewerten Aktien nach deren  bisherigen Kursverlauf. Außerdem nutzen sie die durchschnittlichen Einschätzungen der Analysten.

Diese Methode benutzt zum Beispiel TheScreener.com. Direkt auf der Website von TheScreener kannst Du allerdings keine Bewertungen sehen. Aber Onvista.net und Finanzen.net benutzen Informationen von TheScreener.

Die Screener-Methode richtet sich eher an kurzfristig orientierte Anleger. Denn die Ratings von TheScreener ändern sich ständig. Wenn Du Dich an den Bewertungen von TheScreener orientieren möchtest, musst Du überlegen, ob und bei welchen Änderungen Du den Bewertungen von TheScreener folgen möchtest und wann Du jeweils verkaufen möchtest.

Eine andere Methode ist, dass Du Dir den “inneren Wert” einer Aktie anschaust, den “Intrinsic Value”. Wenn der aktuelle Börsenwert erheblich unter dem inneren Wert einer Aktie liegt, dann solltest Du die Aktie kaufen. Denn dann kannst Du davon ausgehen, dass sich der Börsenwert dieser Aktie entsprechend erhöht.

Value-Investoren unterscheiden sich Du von Spekulanten. Als Investor verdienst Du an steigenden Kursen und Dividenden, die sich daraus ergeben, dass das Unternehmen einer Aktiengesellschaft einen positiven Cash-flow erwirtschaftet. Als Spekulant kaufst Du Aktien und hoffst, dass Dir ein anderer mehr dafür bezahlt.

Der innere Wert ist der Geldbetrag, den ich aus einem Unternehmen während seiner Lebenszeit herausziehen kann. Dieser Betrag wird auf den heutigen Tag abgezinst. Klingt kompliziert? Diese sogenannte “discounted cash flow”-Methode ist mehr eine Schätzung als eine exakte Wissenschaft.

Den inneren Wert darf man nicht mit dem Buchwert verwechseln. Nimmt man zum Beispiel den Wert eines Studiums, so sind die Kosten für das Studium der “Buchwert”. Der “innere Wert” der Ausbildung ist hingegen der Cash, den man mit dem Studienabschluss bis zum Ende seines Lebens verdienen kann.

Aktien solltest Du immer mit einem erheblichen Abschlag des Kaufkurses zum inneren Wert kaufen. Diesen Abschlag bezeichnet man auch als Sicherheitsmarge. Dabei kannst Du Dir den Aktienmarkt zum Partner machen. Werden gerade viele Aktien von einer Firma verkauft, sinkt der Kurs dieser Aktie, weil die Käufer wegen des Überangebotes niedrigere Kaufpreise durchsetzen können.

Kaufen viele Anleger eine Aktie, steigt der Kurs, weil die Verkäufer einen höhere Verkaufspreise durchsetzen können. Ähnliche Effekte kann man auch am Ölmarkt beobachten. Genau aus diesem Grund versuchen die Ölförderländer auch immer wieder künstlich das Angebot zu verknappen.

Angebot und Nachfrage nach Aktien hängen sehr eng mit aktuellen wirtschaftlichen und politischen Ereignissen oder z.B. mit Naturkatastrophen zusammen. Deshalb ändern sich die Aktienkurse auch jeden Tag.

Als sich zum Beispiel das Volk aus Großbritannien dazu entschieden hatte, aus der EU auszutreten, gingen der Deutsche Aktienindex in Deutschland um bis zu 10 Prozent nach unten. Viele Anleger befürchteten, dass dadurch die deutsche Wirtschaft kriseln würde.

An einem Tag sind sie Anleger euphorisch. Dann können die Kurse an einem Tag um zwei oder drei Prozent steigen. An einem anderen Tag sind die Anleger bedrückt und pessimistisch.

Wenn Du Dich als Investor weiterentwickeln willst, musst Du lernen, diese Stimmungsschwankungen auszunutzen. Mach Dir den Markt zum Partner! Kaufe, wenn die anderen Anleger niedergeschlagen  sind und verkaufe, wenn alle freudig in die Zukunft blicken.

Der Kurs einer Aktie ergibt sich aus Angebot und Nachfrage nach der Aktien. Mit dem inneren Wert eines Unternehmens hat das nichts zu tun. Genauso wie bei einem Mietshaus. Wenn Du ein Mietshaus besitzen würdest und Du jeden Tag eine Mitteilung bekämest, für welchen Preis Du Dein Mietshaus aktuell verkaufen kannst, würde es Dich interessieren? Wohl eher nicht!

Investiere in starke Unternehmen, nicht in Visionen!

Nicht selten werden Aktien zu astronomisch hohen Preisen gehandelt, obwohl die dazugehörigen  Firmen kein Geld verdienen. Im Fall Tesla Motors notierte die Aktie bei 180 Euro, obwohl die Firma noch nie etwas verdient hatte. Solche Investitionen sind wie ein Schneeballsystem. Du kaufst etwas in der Hoffnung, dass Dir jemand anderes noch mehr dafür bezahlt.

Vergleicht man Tesla Motors mit Daimler, dessen Aktie bei einem Kurs von 65 Euro 3,50 Euro Gewinn macht, wie viele Autos müsste Tesla gewinnbringend verkaufen, um das gleiche Verhältnis von Aktienkurs zum Gewinn pro Aktie zu erreichen?

Natürlich ist es nicht ausgeschlossen, dass eine Firma wie Tesla irgendwann einmal mehr Autos als Daimler verkauft. Aber ist das auch wahrscheinlich? Automobilbau ist – wie Dieter Zetsche mal gesagt hat – wie ein Zehnkampf. Um Erster zu werden hilft es nicht, in einzelnen Disziplinen gut zu sein.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Zeiten, in denen Visionen zu astronomisch hohen Kursen gehandelt wurden. Ich kenne keinen Fall, in denen sich das gerechnet hätte. Daraus kann man seine Lehren ziehen.

Dazu passt ein Zitat aus dem Buch des amerikanischen Philosophen, Schriftsteller und Literaturkritiker George Santayana (1863-1952). In seinen Werk “The Phases of Human Progress” schrieb er

“Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie noch einmal erleben.”

(“Those who cannot remember the past are condemned to repeat it.”)

Um die Jahrtausendwende reichte oft eine PowerPoint-Präsentation zu einer Geschäftsidee im Internet, um Investoren zu begeistern. Das Ergebnis ist uns allen bekannt. In diese Kategorie passt das Beispiel von Sardinen in Dosen, die immer wieder weiterverkauft und niemals gegessen wurden.

Dieses Beispiel hat Seth Klarman in seinem Buch “Margin of Safety“ gebracht. Als Sardinen an der Westküste der USA verschwanden, waren nicht mehr genug Sardinen am Markt im Angebot. Spekulanten begannen Dosen aufzukaufen und zu immer höheren Preisen weiterzuverkaufen.

Irgendwann hat dann mal ein Käufer eine Dose Fisch gegessen und wurde krank! Als er sich deswegen beim Verkäufer beschwerte antwortete der Verkäufer:

“Käufer, Du hast das falsch verstanden! Das sind keine Ess-Sardinen, sondern Sardinen zum Weiterverkauf.”


Weitere wertvolle Tipps zum erfolgreichen Aufbau eines passiven Geschäftsbetriebes mit einer UG und detaillierte Beschreibungen aller behördlichen Schritte findest Du in meinem Buch „Passiv Geld verdienen mit einer UG (Unternehmergesellschaft) haftungsbeschränkt. Alle darin beschriebenen Schritte sind praxiserprobt, leicht verständlich formuliert und kompakt gehalten.

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Steve Parker

“Whether you think you can, or you think you can’t–you’re right.”, Henry Ford Mein Name ist Steve Parker. Inzwischen bin ich 41 Jahre alt. Bis zum April 2016 habe ich mein Geld ausschließlich als Beamter in der Steuerverwaltung verdient. Einige Jahre zuvor hatte ich auch als Rechtsanwalt in Stuttgart gearbeitet. Meine Zeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie. Ich habe eine wundervolle Ehefrau und vier weitere Schätze! Mein kleiner Sohn ist 9 Jahre alt. Meine Frau hat mir neben meinem Sohn auch drei einzigartige Stiefkinder geschenkt,von denen zwei ihre wundervollen Partnerinnen mit in die Familie gebracht haben. Ich höre super gerne Musik. Die gesamte Bandbreite, von Rock, über elektronische Musik, Independent und Mainstream. Außerdem bewege ich mich gerne: Laufen, Radfahren, Klimmzüge am Terrassendach und Liegestütze!