Setze Dir Ziele!

Einen Marathon läuft man nicht zufällig. Man nimmt nicht zufällig 10 Kilo ab. Mark Zuckerberg hat Facebook nicht zufällig erschaffen. Der erste Schritt, etwas im Leben zu erreichen, ist immer ein festes Ziel.


Ein Ziel zu haben garantiert zwar nicht, dass man das Ziel auch erreicht. Aber es ist fast sicher, dass man ohne ein Ziel nichts erreicht. Alles bleibt beim Alten. Klar, ein Ziel hat auch Nachteile. Es quält Dich und macht Druck auf Dich. Weil Dein Unterbewusstsein versucht, das Ziel zu erreichen.

Die Vorteile überwiegen aber die Nachteile. Ich ziehe es vor, mir selbst ein Bild von meinem Leben zu malen und auf dieses Bild hinzuarbeiten. Das finde ich besser, als mich wie ein Stück Holz vom Leben treiben zu lassen.

Wie muss so ein Ziel aussehen?

Ein Ziel reicht nicht. Jeder Mensch hat verschiedene Lebensbereiche, die ihm wichtig sind, um glücklich zu sein. Bei mir sind das die Beziehung zu meiner Frau, meine Familie, ein gesunder Körper, Sport, mein Wohlbefinden, meine Geschäfte und meine Umgebung.

In der Kategorie Geschäfte könnte ich mir einfach vornehmen, gutes Geld zu verdienen. Aber ist das ein Ziel, das ich umsetzen kann? Woran messe ich, ob ich das Ziel erreicht habe? Wie kann ich die Umsetzung planen?

Besser ist es daher, mir ein konkretes Ziel zu setzen. Daher habe ich mir z.B. am 22. August 2016 vorgenommen, bis zum 22. August 2026 eine Million Euro zu besitzen.

Als ich dieses Ziel das erste Mal meinen Eltern gegenüber erwähnt habe, konnte ich klar spüren, dass sie erst einmal gar nichts damit anfangen konnten. Mir schien es, dass sie überlegt haben, ob sie mich aus Fürsorge bei diesem Ziel unterstützen oder mich lieber wieder auf den Boden der Realität zurückbringen sollten.

Bleib realistisch!

Kann ein Mensch innerhalb von 10 Jahren eine Million Euro verdienen? Geht das auch, wenn dieser Mensch bisher einfach irgendwo einen Job hat und 50.000 Euro im Jahr verdient? Absolut!

Schau Dich nur um, wer in den letzten Jahren Millionen verdient hat. Welche Voraussetzungen, Gaben, Fähigkeiten haben diese Leute mitgebracht? Da wäre zum Beispiel Jimmy Moore. Ein ehemaliger Lehrer mit 100 Kg Übergewicht. Wer hätte gedacht, dass dieser Mensch irgenwann Millionen mit Websites, Büchern und Podcasts zur gesunden Ernährung verdient? Wahrscheinlich noch nicht einmal er selbst!

Oder Pad Flynn. Pad hatte 2008 seinen Job als angestellter Architekt verloren und aus der Not heraus mit Blogging über passives Einkommen angefangen. Mittlerweile verdient er jedes Jahr Millionen mit seinen Internetgeschäften.

Oder Menderes. Der Michael Jackson-Imitator von den Castings zur Fernsehshow „Deutschland sucht den Superstar“. Menderes ist vielen als – man kann es kaum anderes beschreiben – peinlicher Superstar-Bewerber bekannt. Der bei seinem Vorsingen immer wieder von Dieter Bohlen und Co. ausgelacht wurde. Hättest Du gedacht, dass dieser Mensch eimal als erfolgreicher Solokünstler Tausende von Fans beeindruckt?

Wenn Du Dir diese Beispiele vor Augen hältst, dann musst Du auch als realistischer Mensch nicht Tiefstapeln. Auch ohne eine bestimmte Begabung in einem bestimmten Bereich, kannst Du innerhalb weniger Jahre sehr viel erreichen.

Von daher denke ich, dass mein Ziel von einer Million Euro realistisch ist. Ich starte wahrscheinlich sogar noch von einer wesentlich besseren Ausgangssituation, als die Unternehmer, die ich vorhin genannt habe.

Schreib Dir Deine Ziele auf

Aufgeschriebene Ziele wirken stärker als nur gedankliche Ziele. Es hat aber keinen Sinn, das Ziel irgenwo abzuheften. Dann vergisst Du es vielleicht und arbeitest nicht mehr daran. Du musst Dein Ziel irgendwo ablegen, wo Du es jeden Tag siehst. Ich habe mir mein Ziel zum Beispiel auf Google Keep aufgeschrieben. Da sehe ich es jeden Tag und kann es nie vergessen.

Teile Deine Ziele anderen mit

Du kennst das wahrscheinlich. Wenn Du Deinen Kids einmal versprochen hast: Wir sehen uns nächsten Sonntag „Die Eiskönigin“ an, fühlst Du Dich daran gebunden. Genauso ist es mit Deinen persönlichen Zielen. In dem Moment, wo Du Deine persönlichen Ziele anderen mitteilst, kannst Du sie nicht mehr so leicht aufheben.

Du fühlst Dich auch den anderen gegenüber verpflichtet, mit denen Du über Dein Ziel gesprochen hast, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Aus dem Grund war es mir wichtig, meine Ziele mit meiner Familie zu teilen. Auch wenn meine Familie nicht von mir verlangt, an meinen Zielen zu arbeiten, so fühle ich mich doch meiner Familie gegenüber verpflichtet. Das spornt mich an.

Sei konkret!

Wenn ich mir einfach vornehme, ein paar Kilos abzunehmen. Wieviel werde ich dann abnehmen? Zwei Kilos, drei Kilos? Habe ich ein bestimmtes Zielgewicht vor Augen? Warum ist dieses Gewicht ein gutes Gewicht für mich?

Wenn Du Dir auf diese Weise ein konkretes Ziel steckst, ist es wahrscheinlichlicher, dass Du auch genau dieses Ziel erreicht. So sind wir Menschen nunmal gestrickt. Jeder Langstreckenläufer stellt irgendwann seine Zielzeit auf. Er wird sich dabei an seine bisherigen Leistungen orientieren und überlegen, inwieweit er Potential sieht, sich zu steigern. Gerade beim Sport gibt es soviele Möglichkeiten, die Leistung zu steigern. Gesunde Ernährung, ein gutes Gewicht, das richtige Training, die richtige Kleidung und so weiter.

Ähnlich sieht es mit finanziellen Zielen aus. Schöpfst Du wirklich schon die gesamte Bandbreite von Verdienstmöglichkeiten aus? Du hast wahrscheinlich einen Job. Aber hast Du auch eine Website, mit der Du Geld verdienst? Investierst Du Geld an der Börse? Hast Du Immobilien, mit denen Du Geld verdienst?

Wenn Du bisher nur einen Job hast, dann kannst Du lernen, wie man in den drei anderen Geld verdient. Es gibt unzählige Buchratgeber, YouTube-Videos, Potcasts und Websites zu jeder dieser Kategorien. Beschäftige Dich damit und Du wirst auch neue Möglichkeiten für Dich entdecken.

Ich selbst bin ein Planer. Ich liebe Zahlen und Excel-Tabellen. Der nächste Schritt nach meinem 1-Million-Euro-Ziel war es, die konkrete Umsetzung in einer Excel-Tabelle zu planen.

Auch wenn es natürlich gut möglich ist, dass ich mein Ziel nicht oder nicht wie geplant erreiche, so gibt mir mein Ziel doch ein gutes Gefühl. Ich fühle mich Klasse mit meinen Zielen!

Setze Dir Ziele für jede Lebenskategorie

Das Stichwort ist „Ziele“. Es reicht nicht ein Ziel z.B. für Deinen Sport oder Deine Finanzen zu setzen. Du willst auch ein guter Ehemann, Vater, Freund und ein gesunder Mensch sein, der sich in seiner Umgebung wohl fühlt. Wo würdest Du Dich gerne in diesen Bereichen sehen? Wie kannst Du diese Vision konkret beschreiben? Warum willst Du das erreichen? Was kannst Du dafür tun?

Ich versuche möglichst jeden Tag, in allen wichtigen Lebensbereichen etwas zu erreichen. Einige Stunden Qualitätszeit mit meiner Frau verbringen, ein Spiel mit meinem Sohn spielen, ein paar Liegesütze und Klimmzüge machen, mich gesund ernähren, meinen Rasen Mähen oder Wäsche waschen.

Nur wenn ich ausgewogen an allen wichtigen Lebensbereichen arbeite, die mir wichtig sind, bin ich tief glücklich.

Lege Dir Termine fest

Es ist wichtig, eine konkrete Zeit vor Augen zu haben, bis wann Du Deine jeweiligen Ziele erreichen willst. „Irgendwann“ werde ich mal ein guter Familienvater sein reicht sicherlich nicht. Oder „irgendwann werde ich meine Ernährung umstellen“ reicht auch nicht. Du musst Dir feste Termine setzen. Sonst schiebst Du die Ziele immer vor Dir her.

Ziele müssen messbar sein

Deine Ziele solltest Du an irgend etwas messen können. Woran machst Du fest, wann Deine Umgebung Deiner Vision entspricht? Die Messbarkeit hilft Dir, irgendwann auch einmal loslassen zu können und zu sagen: Ich habe es geschafft. Du darfst die Messlatte nicht immer höher hängen. Dann jagst Du immer Deinem Ziel hinterher und bis immer unzufrieden, weil Du es nicht erreichst.

Abwechslung tut gut

Wir Menschen brauchen Abwechslung. Nachdem wir uns ein paar Stunden einer Sache gewidmet haben, brauchen wir eine Pause davon. Dieser Moment ist der perfekte Zeitpunkt, Dich wieder einem anderen Ziel zu widmen. Gerade an Deinen geschäftlichen Zielen gearbeitet und nun erschöpft? Wie wäre es jetzt, mal zu schauen, was Deine Partnerin macht. Vielleicht wollt Ihr ja beide ein bisschen Qualitätszeit mit einander verbringen? Deine Partnerin hat gerade keine Zeit? Kein Problem! Wie wäre es mit ein wenig Sport, Wäsche waschen oder ein Spiel mit Deinem Kind zu spielen? Dein Lieblingslied hören? Ein bisschen frische Luft schnappen?

Die langweiligen Hausarbeiten eignen sich auch immer wieder, nebenher etwas zu lernen. Ich höre zum Beispiel ständig Hörbücher, Youtube-Videos, z.B. zur Lebensmotivation und zum Investieren, lasse mir PDFs vorlesen oder höre Podcasts. Dann ist die Zeit für „sinnentlehrte“ Hausarbeit auch gleichzeitig gut investierte Geschäftszeit.

Wie bekommst Du ein großes Projekt Schritt für Schritt fertig?

Für diese Website habe mir in meinen Google Kalender als sich täglich wiederholendes Ereignis eingetragen „Abschnitt für Website schreiben“. Jeden Tag wenn ich meinen Kalender öffne und ich habe ich habe gerade eine Idee oder ich habe Ideen auf einzelnen Zetteln ändere ich den Betreff des Termins und schreibe meinen Text in das Beschreibungsfeld.

Ich versuche dabei im Kreativmodus zu bleiben. Das heißt, wie der Text klingt und aussieht ist erst einmal egal. Ich will die Gedanken festhalten!

Es gibt dann immer wieder mal Phasen, in denen ich im „Bearbeitungsmodus“ bin. Dann Kopiere ich die einzelnen Bausteine in meine Website.

Diese Methode finde ich wesentlich einfacher, als den gesamten Website-Inhalt auf einmal herunterzuschreiben oder erst eine Skizze zu erstellen. Ich schreibe einfach immer zu den Themen, die mich gerade beschäftigen. Das kann sich aus Gesprächen ergeben oder aus Büchern oder Artikeln die ich lese.

Später werden die Texte aufeinander abgestimmt und rundgeschliffen. Manches wiederholt sich auch oder erscheint mir überflüssig. Das kann dann gelöscht werden. Es ist aber einfacher, zunächst einen buschigen Baum wachsen zu lassen und dann zurechtzuschneiden als von anfang an den perfekten Baum züchten zu wollen.

 

Veröffentlicht von

Steve Parker

“Whether you think you can, or you think you can’t–you’re right.”, Henry Ford Mein Name ist Steve Parker. Inzwischen bin ich 41 Jahre alt. Bis zum April 2016 habe ich mein Geld ausschließlich als Beamter in der Steuerverwaltung verdient. Einige Jahre zuvor hatte ich auch als Rechtsanwalt in Stuttgart gearbeitet. Meine Zeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie. Ich habe eine wundervolle Ehefrau und vier weitere Schätze! Mein kleiner Sohn ist 9 Jahre alt. Meine Frau hat mir neben meinem Sohn auch drei einzigartige Stiefkinder geschenkt,von denen zwei ihre wundervollen Partnerinnen mit in die Familie gebracht haben. Ich höre super gerne Musik. Die gesamte Bandbreite, von Rock, über elektronische Musik, Independent und Mainstream. Außerdem bewege ich mich gerne: Laufen, Radfahren, Klimmzüge am Terrassendach und Liegestütze!